Web Toolbar by Wibiya

Öle in der Naturkosmetik

25.04.2012 15:03:33 von Heike von Broock (Kommentare: 0)

Wildrosenöl, Jojobaöl, Nachtkerzenöl oder Mandelöl:  Sie alle kennen diese wertvollen Öle als Inhaltsstoffe in der Naturkosmetik. In beinahe allen guten ölhaltigen Pflegeprodukten können wir eine Kombination von Basisölen, Wirkstofföle und Samenölen finden.
tl_files/2010_demo/bilder/blog/2012/Ölhandbad-1-300x225.jpg

Doch was sind die Unterschiede? Wie wirken Basisöle und Samenöle?
In diesem Artikel lesen Sie, wie genau die Öle wirken und wo ihre Unterschiede liegen.

Native Kaltpressung – schonende Gewinnung
Um die wertvollen Inhaltsstoffe auch hinterher noch im Öl zu behalten, werden die Samen schonend durch eine Native Kaltpressung gewonnen. Native Kaltpressung meint hier, dass der Mühlenbetreiber eine schonende Gewinnung garantiert. Bei diesem Verfahren werden weder Hitze noch großer Druck zugeführt und die wichtigen Inhaltstoffe verlieren nicht ihre Qualität. Dazu gehört auch, dass die Öle von der ersten Pressung verwendet werden, sie sortenrein sind und weder extrahiert noch raffiniert sind. Die einzige Form der Nachbehandlung ist das Filtern, um Feststoffe zu entfernen.

Trägersubstanzen - Öle versus Mineralöle
Als Trägersubstanzen sind native und natürliche Öle bestens geeignet. In der konventionellen Kosmetik werden als Trägersubstanzen Mineralöle, die aus Erdöl gewonnen werden, eingesetzt. Mineralölträger bilden einen Film auf der Haut, der sich oberflächlich betrachtet im ersten Augenblick samtig und weich anfühlt, im Endeffekt dichtet dieser Film aber die Haut ab, so dass die Haut nicht atmen kann. Unterstützt wird dieser Effekt noch von künstlichen Glycerinen, die der Haut Feuchtigkeit entziehen.

Ein weiterer gern eingesetzter Wirkstoff innerhalb der konventionellen Kosmetik sind Silikone. Diese werden in Handcremes oder in Haarwaschmittel eingesetzt. Silikone täuschen ebenso einen Pflegeeffekt vor und bilden einen Schleier auf die Haut, der sich allerdings schnell wieder abwäscht.
Natürliche Öle hingegen dringen in die Haut ein und schützen aktiv von Innen heraus. Sie sind in der Lage Feuchtigkeit zu spenden und sie in der Haut zu halten. Sie stärken die Barriereschicht und helfen vor schädlichen Umwelteinflüssen einen wirkungsvollen Schutz zu gewähren.

Basisöle, Samenöle und Wirkstofföle
Basisöle, Samenöle und Wirkstofföle gemeinsam ergeben ein rundes Bild in einem Pflegeprodukt. Dabei sollten Basisöle an erster Stelle stehen, das Samenöl kann ein Basisöl ergänzen um die Wirkungsweise zu vervollständigen. Ein Wirkstofföl sollte nur im geringeren Maße in einer Ölkombination enthalten sein, kann aber durch seine speziellen Wirkungskreis dem jeweiligen Produkt den richtigen Charakter verleihen.

Naturkosmetik mit Gutem Gewissen
Naturkosmetik bietet für jeden Hauttypen eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten für jedes Pflegebedürfnis. Entscheiden Sie sich zudem noch für Rohstoffe aus garantiert biologischem Anbau verbinden Sie hochwertige Pflege mit dem Genuss des gutem Gewissens.

Lesen Sie im nächsten Kapitel über die Unterschiede von Basisölen, Samenölen und Wirkstoffölen.

Zurück

Einen Kommentar schreiben